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Der biedere Finanzbeamte Hein Bolle lebt mit seiner energischen Frau Ella auf einem alten Hof. Nervige Mitbewohnerin ist Tante Lissi, die wehleidig ihre Zipperlein pflegt und meint, früher sei alles besser gewesen. Als Hein eines Tages eine alte Kiste von Opa Bolle, einem berühmten Wunderheiler, findet, erweckt er aus Versehen einen Geist zum Leben, der sein Dasein bisher in Kater Mohrle als "Medium" fristete. Gegen einige Annehmlichkeiten ist der Geist bereit, Hein Rezepte der Heilkunst zu verraten. So wird die kränkelnde Tante Lissi wieder kerngesund. Und auch Heins schüchterne Tochter Eva kann geholfen werden. Mit Hilfe einer Liebesmixtur hofft sie, bei Klaus, den eigentlich nur Pflanzen interessieren, landen zu können. Nachdem Hein auch dank des ausgeprägten Geschäftssinns von Ella und Tante Lissi als Heilpraktiker zu Ruhm und Geld gekommen ist, sehnt er sich nach seinen verstaubten Aktenbergen im Finanzamt zurück. Und auch seine Rezepte funktionieren nicht mehr so ganz einwandfrei. Er möchte den "Kattenspöök" eigentlich wieder los werden. Doch das ist gar nicht so leicht.

At Hein Bolle den Böhn uprümt, find he in'n ole Kist een Zettel mit'n Zauberspruch. "Ohne Grund lies mich nicht laut" steiht dor boben öwer, awer he begripp dat nich und leest den ganzen Spruch lut vör sik hen. Bumsdibaz steiht dor een Geist in de Köök. He har al Bolle sien' Opa, dat wer een Wunderheiler, de dullsten Rezepte vertellt segg he. De Geist ist froh at he nun woller unner Minschen is und hölp Hein Bolle in siene ne'e Praxis at Wunderheiler. Se maakt ok noch'n Versandhandel mit Heilkräuter und Heiltee op. Hein Bolle kummp nun bannig in de Kniep, schall he sien' goden Posten in Finanzamt upgeben un Heilpraktiker warn? Leben kunn he dor good von, denn de Lüü lopt em de Dör in. Awer Hein Bolle is Beamter dör und dör. He möt siene Akten und sien' Büroslaap hebben. Dorum möt de Geist woller ut'n Huus. Awer wie?...

 

AUFFüHRUNGEN
Mittwoch 17. März 1999 (PREMIERE) 20:00 Uhr
Freitag 19. März 1999 20:00 Uhr
Sonntag 21. März 1999 15:30 Uhr mit Kaffeetafel
Dienstag 23. März 1999 20:00 Uhr
Donnerstag 25. März 1999 20:00 Uhr

 

DARSTELLER
Hein Bolle (Amtmann) Heinz Hannemann
Ella (Hein's Frau) Annegret Hagen
Eva (beider Tochter) Antje Gebken
Klaus (Medizinstudent) Klaus Heinemann
Tante Lissi (Tante) Gisa Janßen
Geist (en Geist) Karl-Heinz Wemken

Galerie 2017-1995

Use Speelkoppel

De Vörstand von` Ortsvereen weer 1993 de Meenung, dat `n Dorp at Wahnbek und Ipwege ok `n Speelkoppel hebben muss. Mit veele Lüü is schnackt wurrn, natürlich ok mit den, de den Hoot op hebben schull. At dat denn ober so wiet weer, dor seht dor `n Uhl. De den Hoot op hebben schull har kien Tiet mehr. Tja und dor hebbt se mi denn Posten andreiht. Eegentlich wull ik dat gornich, vondagen bin ik aber froh, denn dat Theoterspeelen und dat Schrieben von Theoterstücke mokt mi düchtig Spaaß.

An` 22. Februar 1994 hebbt wi also de Speekoppel Wahnbek gründt. 12 Lüü harrn sik op use Anzeige in Blatt meldt. All weer`n se ganz dull op dat speelen, bloots wie man sowat anfangt, dat wuss numms – ik ok nich. Also hebbt wi erstmol üvt und üvt – meist een Johr bloots üvt.

An 15. Februar 1995 ging de Vörhang dat erstemol hoch. Tweemol wull`n wi „Alltomol Sünner“ von August Hinrichs speelen. Aber dreemol hebbt wi dat denn doch speelt. 250 Lüü hebbt dat Spektokel sehn. Dor hebbt wi nich mit reckend!

Mit de Johre is dat denn immer mehr wurrn. Ut dreemol „Vörhang hoch“ is vondagen tein mol „Vörhang hoch“ wurrn, dat sind denn so rund dusend Tokiekers in een Saison!

Ehr Speelbaas - Klaus Hillen